Satzung - Biologische Schutzgemeinschaft - Vereinigung für Natur- und Umweltschutz zu Göttingen e. V.

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Satzung

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§ 1 Name und Sitz
Der  Verein  trägt  den  Namen  “Biologische  Schutzgemeinschaft  –  Vereinigung  für  Natur-  und  Umweltschutz  zu Göttingen e. V.“ und hat seinen Sitz in Göttingen. Er wurde am 9.12.1982 gegründet und ist unter der Nummer 1538 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Göttingen eingetragen. Der Verein fühlt sich der Tradition des 1920 gegründeten „Natur- und Vogelschutzvereins für Südhannover e. V. mit dem Hauptsitz zu Göttingen“ verpflichtet.

§ 2 Zweck und Aufgaben
1. Der Verein setzt sich zur Aufgabe, Naturschutz, Umweltschutz und Landschaftspflege in Süd-Niedersachsen durch alle geeigneten, dem Verein zu Gebote stehenden Mittel auf wissenschaftlicher Grundlage zu fördern. Es ist das Bemühen des Vereins, einen Ausgleich zwischen der Sicherung der Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts und den Ansprüchen des Menschen herbeizuführen.
2. Der Vereinszweck soll insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht werden:
a. Erhalten, Schaffen und Verbessern von Lebensgrundlagen für eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt sowie für eine lebenswerte Umwelt,
b. Durchführung von ökologischen Geländeuntersuchungen, vor allem Bestandsaufnahmen, sowie die Mithilfe dazu,
c. Schutz- und Hilfsmaßnahmen für gefährdete Tier- und Pflanzenarten,
d. Erwerb schutzwürdiger Grundstücke und Naturgebild
e und die Anregung dazu,
e. Informations- und Fortbildungsarbeiten wie Vorträge, Exkursionen, Seminare, Jugendlager und Ausstellungen für Mitglieder und die Öffentlichkeit, besonders im Zusammenhang mit Fragen der Feldbiologie, des Natur- und Umweltschutzes und der Landschaftspflege,
f. Herausgabe und Förderung von wissenschaftlichen Veröffentlichungen über Natur- und Umweltschutz,
g. Förderung der Naturbeobachtung und Meinungsbildung zu Umweltfragen bei Jugendlichen,
h. Mitwirkung bei Planungen, die für den Naturhaushalt bedeutsam sind,
i. Stellungnahmen zu Entwürfen von Gesetzen, Verordnungen und sonstigen allgemeinen Regelungen sowie Eintreten für den konsequenten Vollzug der einschlägigen Rechtsvorschriften, soweit sie die vorstehenden Aufgaben des Vereins berühren,
k. Beschaffung von Geldmitteln und Anregung von Spenden zur Erfüllung dieser Aufgaben.
3. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell; er bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.
4. Der Verein kann sich zur Erfüllung der gesetzten Ziele mit anderen Organisationen zusammenschließen oder sich ihnen anschließen.

§ 3 Gemeinnützigkeit
Der  Verein  verfolgt  ausschließlich  und  unmittelbar  durch  eigenes  Wirken  gemeinnützige  Zwecke  im  Sinne  des Abschnittes  „Steuerbegünstigte  Zwecke“  der  Abgabenordnung.  Der  Verein  ist  selbstlos  tätig  und  erstrebt  keinen eigennützigen  Gewinn.  Die  Mitglieder  haben  bei  ihrem  Ausscheiden  oder  bei  der  Auflösung oder  Aufhebung  des Vereins  keinen  Anspruch  auf  das  Vereinsvermögen.  Auslagen  können  in  nachgewiesener  Höhe  entsprechend  den Beschlüssen des Vorstandes ersetzt werden. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft und Beiträge
1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden.
2.  Über  den  schriftlich  zu  stellenden  Antrag  entscheidet  der  Vorstand.  Eine  eventuelle  Ablehnung  erfolgt ohne Angabe von Gründen. Der Antrag hat den Namen, den Stand, das Geburtsdatum und die Anschrift des Antragstellers zu enthalten. Minderjährige Personen bedürfen der schriftlichen Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters.
3.  Die  Mitgliedschaft  endet  mit  dem  Tod  des  Mitglieds,  durch  Austritt,  der  spätestens  zum  1.  Oktober  auf  den  31. Dezember  des  laufenden  Jahres  schriftlich gegenüber dem  Vorstand  erklärt  werden  muss,  durch  Ausschluss oder Auflösung des Vereins.
4.  Ein  Mitglied,  das  sich  vereinsschädigend  verhält oder  gegen  die  Ziele  des  Vereins  verstößt,  kann  von der Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes ausgeschlossen werden. Dem Betroffenen ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Der Ausschluss ist ihm unter Angabe von Gründen schriftlich bekannt zu geben.
5.  Die  Mitglieder  haben  Beiträge  zu  zahlen.  Die  Mitgliederversammlung  setzt  die  Höhe  und  Fälligkeit  der Beiträge fest.  Mitglieder,  die  trotz  Mahnung  mit  ihrer  Beitragszahlung  mehr  als  ein  Jahr  im  Rückstand  sind,  verlieren  durch Beschluss des Vorstandes ihre Mitgliedschaft. Der Beitrag ist für das laufende Jahr ganz zu zahlen, auch wenn ein Mitglied ausgetreten oder ausgeschlossen ist.
6. Fördernde Mitglieder erklären sich bereit, den Jahresbeitrag in doppelter Höhe zu entrichten.
7. Der Vorstand kann in begründeten Fällen Beitragsermäßigung oder Beitragserlass gewähren.
8.  Darüber  hinaus  kann  der  Vorstand  korrespondierende  Mitglieder  und  auf  Beschluss  der  Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder ernennen und ihnen Beitragsfreiheit gewähren.

§ 5 Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 6 Gliederung
1.  Der  Verein  fasst  seine  Mitglieder  gemäß  den  Erfordernissen  in  der  Praxis  in  Arbeitskreisen  oder  Ausschüssen zusammen. Gründung und Änderung der Untergliederung bedürfen der Zustimmung des Vorstandes.
2. Untergliederungen sind an die Weisungen der Organe des Vereins gebunden.
3.  Untergliederungen  des  Vereins  können  ihren  Status nicht  in  eine  korporative  Mitgliedschaft  umwandeln oder korporativ aus dem Verein austreten.

§ 7 Organe
Organe des Vereins sind:
a. die Mitgliederversammlung,
b. der Vorstand.

§ 8 Mitgliederversammlung
1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich durch den Vorstand unter schriftlicher Bekanntgabe des Termins, des Verhandlungsortes und der vorläufigen Tagesordnung nach Beschluss des Vorstandes mit einer Frist von mindestens drei Wochen einzuberufen.
2.  Die  Mitgliederversammlung  kann  die  Entscheidung  über  alle  Fragen  an  sich  ziehen  und  ist,  soweit  nicht  an anderer Stelle geregelt, insbesondere zuständig für:
a. die Wahl des Vorstandes und der zwei Rechnungsprüfer,
b. die Entgegennahme des Rechenschaftsberichts und die Entlastung des Vorstands,
c. die Beschlussfassung über den Kassenbericht nach Entgegennahme des Prüfberichts,
d. die Festsetzung des Mindestbeitrages,
e. die Änderung der Satzung,  
f. die Auflösung des Vereins.
3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn diese vom Vorstand oder von einem Viertel der Mitglieder unter Angabe des Grundes schriftlich verlangt wird.
4.  Die  Mitgliederversammlung  gibt  sich  eine  Geschäftsordnung.  In  dieser  wird  die  Antragsberechtigung  zur Mitgliederversammlung sowie der Gang geregelt.

§ 9 Vorstand und erweiterter Vorstand
1.  Der  Vorstand  besteht  aus  den  vier  gleichberechtigten  Mitglieder  des  geschäftsführenden  Vorstandes,  dem Kassenwart und dem Schriftführer. Ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes kann gleichzeitig die Aufgaben des  Kassenwartes  oder  des  Schriftführers  wahrnehmen, wenn  sich  für  den  entsprechenden Posten  kein  anderes Vereinsmitglied zur Verfügung stellt.
2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB, also zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung berechtigt, sind die vier Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes, die jeweils allein vertretungsberechtigt sind.
3. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegen die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.
4.  Der  Vorstand  wird  auf  die  Dauer  von  zwei  Jahren  von  der  Mitgliederversammlung  gewählt.  Er  bleibt  jedoch  solange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß gewählt ist. Wiederwahl ist zulässig.
5.  Der  Vorstand  ist  beschlussfähig,  wenn  mehr  als  die  Hälfte  seiner  Mitglieder  anwesend  sind.  Er  fasst  seine Beschlüsse  mit  einfacher  Stimmenmehrheit  der  Erschienenen.  Ergibt  sich  Stimmengleichheit,  ist  der  Antragabgelehnt.
6.  Vorstandsbeschlüsse  können  auch  auf  schriftlichem oder  fernmündlichem  Wege  gefasst  werden,  sofern  kein Vorstandsmitglied diesem Verfahren widerspricht.
7. Der Vorstand kann weitere fachkompetente Personen zur Mitarbeit in einen erweiterten Vorstand berufen.
8. Vorstand und erweiterter Vorstand tagen in der Regel gemeinsam.

§ 10 Niederschriften, Beurkundung von Beschlüssen
1.  Über  jede  Mitgliederversammlung  wird  eine  Niederschrift  aufgenommen,  die  vom  Versammlungsleiter  und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist.
2. Von den Vorstandssitzungen sind schriftliche Protokolle abzufassen.

§ 11 Satzungsänderungen
Eine  Änderung  der  Satzung  kann  nur  durch  die  Mitgliederversammlung  beschlossen  werden.  Bei  der  Einladung  ist der  zu  ändernde  Paragraf  der  Satzung in  der Tagesordnung  anzugeben.  Ein  Beschluss zur  Änderung  der  Satzung bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesen den Stimmberechtigten.

§ 12 Möglichkeit der Auflösung und die Bestimmung des Liquidators
1.  Über  die  Auflösung  des  Vereins  und  die  Festlegung des  Liquidators  beschließt  in  geheimer  Abstimmung  die Mitgliederversammlung mit Dreiviertel-Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
2.  Im  Falle  der  Auflösung  fällt  das  Vermögen  des  Vereins  an  eine  vom  Liquidator  zu  benennende  Körperschaft öffentlichen  Rechts  oder  öffentliche  Dienststelle,
die  es  im  Benehmen  mit  dem  zuständigen  Finanzamt  einer steuerbegünstigt anerkannten, die Ziele des § 2 dieser Satzung fördernden Körperschaft zuzuwenden hat.

Gegeben zu Göttingen, am 21. Januar 2010
 
Suchen
Biologische Schutzgemeinschaft Göttingen e.V.
Geiststraße 2, 37073 Göttingen
Tel.: 0551 - 43477
Mail: mail@biologische-schutzgemeinschaft.de
Impressum unter: biologische-schutzgemeinschaft.de/impressum.html
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